Wie man als DJ und Musikproduzent Erfolg hat

Die Nächte an Mischpult und Synthie wollen nicht enden. Die Sounds sind gut und die Beats mitreisend. Trotzdem fehlt noch der letzte Kick, der Dich zum erfolgreichen DJ machen wird. Wir haben zwei Inspirationen für Dich gefunden, die Dir helfen können.

Dominik Eulberg: Tierstimmen und Öko-Techno

Vogelgezwitscher auf dem Dancefloor. Dominik Eulberg aus dem Westerwald macht es möglich. Der DJ und Techno-Produzent ist Ornithologe, hat Ökologie mit dem Schwerpunkt Naturschutz studiert. Er hat einen Bezug zur Natur, damit meinen wir nicht nur die Nature One, auf der Eule natürlich nicht fehlen darf.

Seine ersten Tracks waren noch harter Schranz, dem es an Individualität gefehlt hat. Erst später hat Eule seinen Bezug zur Natur auch in die Musik einfließen lassen. Tierstimmen, Naturgeräusche und Vogelgezwitscher dürfen in seinen Tracks nicht fehlen. Der Durchbruch gelang ihm mit seinem Album „Heimische Gefilde“, einer musikalischen Hommage an die Natur des Westerwalds. Damit hat der den Grundstein für eine eigene Stilrichtung gelegt, den Öko-Techno.

Heute gehört der Öko-DJ zu den bekanntesten Deutschen Techno-Produzenten. Man findet Dominik Eulberg bei popxport unter den Exportmeistern wie Rammstein, Materia und Casper.

Paul Kalkbrenner: Der Sound von Berlin

Zugegeben, auch vor seinem Album Berlin Calling war Paul Kalkbrenner kein Unbekannter. Aber seit diesem Album hat der Berliner den Schatten seines Bruders Fritz Kalkbrenner endgültig verlassen. Im Album greift er den Sound von Berlin auf eine einzigartige Weise auf. Der Verkehrslärm wird zur künstlerischen Grundlage, der U-Bahn Hinweiston das Markenzeichen des Albums. Während Kritiker das Album in den Himmel loben, wollen Fans nur darauf tanzen. „Paule, Du geile Sau!“, schreit das Feierpublikum durch die Hallen, die Kalkbrenner in ganz Europa füllt.

Paule setzt noch einen drauf. Der gleichnamige Film, in dem er und seine einzigartige Musik die Hauptrolle spielen wird zum Kinohit. Der Soundtrack, der bis auf Sascha Funkes „Mango“, komplett von Kalkbrenner produziert wurde, wird von der Frankfurter Rundschau als der „sentimentalste Techno aller Zeiten“ bezeichnet.