Solomun, Künstler zwischen Underground und Overpower

Er gehört zu den deutschen DJs, die noch in unbekannten Clubs und bei kleinen Events auflegen. Gleichzeitig hat er auf den großen Festivals ebenso viele Fans zu seinen Füßen wie Calvin Harris und David Guetta. Mit seinen eigenen Labels und Clubs ist Solomun auch richtig gut im Geschäft. Wie gelingt das alles? Wie bringt man mehrere Erfolgsstrategien unter einen Hut?

Wir haben ein ntv-Interviev mit Solomun als Basis genommen und schauen dem Allrounder mal auf die flinken Finger.

Der ganz eigenen Stil

Was hat Solomun mit allen erfolgreichen DJs gemeinsam? Den eigenen Stil und die Wiedererkennung. Man hört es, wenn er an den Plattentellern ist, unverkennbar. Das bleibt auch 2019 ganz sicher das wichtigste Rezept für einen erfolgreichen DJ.

Künstler und Businessmann

Manch einer ist Vollblutkünstler und bleibt entweder brotlos oder wird von seinem Manager verkauft. Obwohl solche Synergien auch gut gehen können, ist oft das Gegenteil der Fall. Die Musikindustrie ist eben kein Kindergeburtstag. Manche Künstler wie Avicii bleiben dabei auf der Strecke. Von Management und anhaltendem Erfolg zu purer Leistung angetrieben, vergessen sie ihre eigene Identität und verlieren den Boden unter den Füßen.

Solomun zeigt, wie es richtig geht. Er hat offensichtlich eine Balance zwischen dem Künstler, dem Businessmann und dem Privatmenschen gefunden. Auch er hat Höhenflüge, von denen er sich erholen muss. Aber am Ende steht er wieder mit beiden Beinen fest auf dem Boden.

Sehen, was funktioniert

Wer sich in der Szene einen Namen gemacht hat, kann auch mal ein Risiko eingehen. Aber auch als Einsteiger ins Musikgeschäft und Entertainment sollte man seine Fühler ausstrecken und immer wieder überprüfen, was funktioniert. Gigs im Club, die eigene Party-Serie, Sommerrave auf der Wiese? Nur wer Erfolg und Zahlen im Blick hat, kommt voran. Auch die eigenen Musikproduktionen sollten neben der Kreativität den Kosten-Zeit-Faktor beachten. Wenn gutes Geld verdient ist, darf man sich ohne Frage auch eine kreative Phase oder eine Auszeit gönnen. Solomun macht es schon richtig vor.

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